White Hat vs. Black Hat

Wenn es um das Thema Backlinkaufbau geht, ist das zentrale Thema, das immer wieder diskutiert wird, natürlich: Was darf ich? Was darf ich nicht? Welche Links erlaubt Google? Was wird abgestraft?

Ich möchte an dieser Stelle meine persönliche Meinung zu White Hat und Black Hat Maßnahmen erklären und damit auch darstellen, wie wir in der Linkagentur arbeiten und warum wir das so tun.

Was sind denn Black Hat Maßnahmen?

Bevor ich genauer in die Details gehe möchte ich für alle SEO-Einsteiger kurz die Frage klären, was denn überhaupt Black Hat SEO ist.

Kurz gefasst: Black Hat Maßnahmen sind alle SEO-Maßnahmen, die nicht im Einklang mit den Google Richtlinien stehen. Beispiele dafür sind Linkfarmen oder Text Hiding. Auch Linktausch und Linkkauf können dazu gezählt werden.

White Hat SEO umfasst dagegen alle Maßnahmen, die im Einklang mit den Google Richtlinien stehen.

Was funktioniert denn überhaupt?

Zunächst einmal gibt es ja immer wieder SEOs, die einfach behaupten, Black Hat Maßnahmen wären sinnlos, weil sie sowieso nicht funktionieren. Das stimmt natürlich nicht. Ich kenne viele Beispiele von Kollegen, persönlich oder auf deren Blogs, die sehr erfolgreich mit Black Hat SEO arbeiten. Das wurde in der Vergangenheit immer wieder diskutiert. Zum Beispiel bei der Seokratie oder auf dem tagSeoBlog.

Auch selbst habe ich bei einigen Projekten immer wieder mit PBNs oder ähnlichen Methoden gearbeitet und dabei bis heute nie eine Abstrafung bekommen. Und natürlich existieren die betreffenden Websites nicht erst seit gestern 😉

Das Schöne ist, dass der Aufwand natürlich deutlich geringer ist – deshalb ist es zunächst weitaus günstiger, mit Black Hat Maßnahmen zu arbeiten. Trotzdem kann man von den betreffenden Webseiten unter Umständen über Jahre profitieren.

Welche ist nun die bessere Methode?

Beides funktioniert also. Welche Methode empfehle ich demzufolge? White Hat oder Black Hat?

Meine ganz persönliche Meinung: Es gibt sie nicht, die eine Methode, die immer richtig ist. Es kommt immer auf das Projekt und die Ziele an. Beides funktioniert – Black Hat SEO schneller mit höherem Risiko, White Hat SEO langsamer mit wenig Risiko.

Am Ende zählt, um was für ein Projekt es sich handelt und was die Ziele sind.

Ein Beispiel: Ich würde für diese Homepage keine Black Hat Links aufbauen, weil ich möchte, dass ich davon auch in 5 Jahren noch profitieren kann. Das Risiko einer Penality möchte ich nicht eingehen. Gleiches gilt für nahezu jede Firmenwebsite, die lange Bestand haben soll.

Wenn ich aber zum Beispiel eine kleine Nische (z. B. SEO Mainz) habe, in der ich gerne ranken möchte, dann überlege ich mir, ob es sich lohnt, eine einfache Nischenseite aufzubauen und diese mit Black Hat Maßnahmen zu ranken. Hier trage ich natürlich ein Risiko, doch wenn ich mich auskenne, ist dieses für mich kalkulierbar. Da ich mit diesen Maßnahmen unter Umständen schneller und einfacher ranken kann, lohnt sich das letztendlich. Im Zweifelsfall baue ich die Nischenseite neu auf, mit einer anderen Domain.

Wie arbeiten wir bei der Linkagentur?

Das Angebot der Linkagentur richtet sich an SEOs, die sich mit ihrer Materie auskennen und meist selbst bereits eine Linkbuilding Strategie haben. Wir helfen hier oft nur bei der Umsetzung – entweder durch einzelne Backlinks oder eine Komplettbetreuung.

In beiden Fällen richten wir uns bei der Umsetzung sehr stark nach den Kundenwünschen. Der Kunde entscheidet, wie er vorgehen möchte. Wir steuern bei Bedarf natürlich unsere eigenen Erfahrungen bei. Grundsätzlich setzen wir aber am Ende das um, was der Kunde wünscht.

Deshalb bieten wir sowohl Links an, die komplett im Einklang mit den Google-Richtlinien stehen, als auch Links, die dagegen verstoßen. Je nachdem, wie Du im Einzelfall vorgehen möchtest, können wir Dich dabei unterstützen.

Natürlich gibt es immer wieder Kunden, die sich weniger auskennen oder auf unsere Expertise zurückgreifen möchten. Hier richtet sich die Strategie dann nach der Risikobereitschaft des Kunden. Je nach Projekt lohnen sich unterschiedliche Vorgehensweisen.

Zusammenfassung: Es kommt auf das Projekt an …

Im Grunde genommen richtet sich das Angebot nach meiner Überzeugung: Beide Methoden funktionieren. Wie man am besten vorgeht, hängt vom jeweiligen Projekt und der entsprechenden Risikobereitschaft ab.

Wie seht Ihr das Thema? Ich bin gespannt auf Eure ehrlichen Meinungen 🙂

Bild: Fotolia / mkldesign

Nicolas Sender
Nicolas Sender
Nicolas Sender ist Gründer und Inhaber der Linkagentur. Er ist verantwortlich für die Führung und den Vertrieb. Er hat mehrere Jahre SEO-Erfahrung aus der Arbeit an Kundenprojekten sowie auch von der Optimierung eigener Webseiten. Nicolas ist Dein Ansprechpartner bei allen Fragen rund um unsere Linkprodukte.

2 Kommentare

  1. Patrick sagt:

    Interessanter Artikel:-) Für diejenigen, die nicht ganz so mit dem Thema bewandt sind wäre es sicherlich hilfreich, welche Methoden unter Black Hat fallen.

    • Nicolas Sender sagt:

      Hallo Patrick,

      danke für Dein Feedback zum Blogbeitrag. Du hast natürlich recht. Eine genaue Abgrenzung zwischen White Hat und Black Hat würde den Artikel sicher noch verbessern. Ich werde mich bemühen das zeitnah zu ergänzen.

      Beste Grüße nach Thun,
      Nicolas

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